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Biography


Bio DJ Ilarius

Wer in der Schweiz über Funk spricht, kommt nicht an seinem Namen vorbei: Ilarius. Der Bieler DJ präsentiert an der eigenen Party-Serie “Lords of Funk“ und anderen Events ein immer wieder überraschendes Feuerwerk an klassischen und vor allem unbekannten Grooves aus der Funk-Geschichte…

„Es dürfte ungefähr 1991 oder 1992 gewesen sein, als ich das erste Mal an einem Funk Konzert landete. Dabei handelte es sich um Maceo Parker, den legendären Saxophonisten der noch viel legendäreren JBs. Der Groove hat mich sofort mitgerissen und ich habe angefangen mich dafür zu interessieren.“, erklärt der 31 Jahre alte Bieler seinen erste Begegnung mit dem afroamerikanischen Kulturgut. Sofort war ihm der Zusammenhang zwischen der neu entdeckten Musik und dem von ihm bis anhin geliebten Rap von Run DMC, den Native Tongues oder auch englischen Hardcore-Exponenten wie Hijack und Gunshot klar. Auf einer Party nach einem Konzert von Freunden legte er auf geliehenen Plattenspielern auf und präsentierte so zum ersten Mal seine Sammlung vor Publikum.

 





Seit seinen DJ Anfängen Mitte der 90er Jahre ist viel Zeit vergangen; Ilarius wird schweizweit gebucht und verfügt über eine Sammlung von rarsten Platten aus beinahe 40 Jahren Funk-Geschichte. 2001 hat Ilarius gemeinsam mit dem befreundeten Funk-Addict Pesa das “Hidden Treasures“-Mixtape veröffentlicht: „Wir haben uns einen Spass daraus gemacht, immer obskurere Samples zu finden und einander vorzuspielen. Irgendwann ist diese Spielerei dann zum Entschluss gereift, daraus ein Tape zu machen, welches den jüngeren Rap-Enthusiasten oder überhaupt allen Interessierten zeigt, woher ihre Musik eigentlich kommt und wie sie entstanden ist.“ Sicher bricht in seinen Sets immer wieder die Affinität zur HipHop Herkunft durch, doch darauf möchte sich Ilarius in keinster Weise fixieren: “Ich denke, als DJ ist es allgemein wichtig einen eigenen Stil zu finden. Nirgends aber so sehr wie im Funk, definiert sich der Stil eines DJs über seine Diggin’-Skills. Es gibt wenig andere Musikstile, wo man mit genügend Einsatz so viel Unbekanntes und Unentdecktes wieder ans Tageslicht bringen kann und wo auch das Publikum eine Bereitschaft mitbringt, diese für sie unbekannten Sachen zu hören.“

 





Ein besonderes Steckenpferd von Ilarius sind die so genannten Library Records. Was es damit auf sich hat, erklärt er folgendermassen: “Das sind Produktionen, welche eigens dazu geschaffen wurden im Hintergrund eines Filmes, einer Sendung, eines Trailers oder Werbung die Bilder zu unterstützen. Es gab in der Vergangenheit Studios, welche nichts anderes taten, als Bibliotheken mit potenzieller Filmmusik anzulegen aus welchen sich TV-Stationen und andere bedienen konnten. Viele sehr gute Jazz- und Funkmusiker verdienten einen beträchtlichen Teil ihres Geldes mit solchen Aufnahmen. So sind unter diesen raren Platten viele interessante Tracks zu finden.“

Seit 2005 hat sich Ilarius vermehrt dem Producing zugewendet und für Künstler wie Jurassic 5, Blade, Flowin' Immo oder die ganze Schweizer Garde Rap-Beats produziert, welche 2007 zu dem vielbeachteten Album "Connected" geführt haben. Mehr Infos hierzu unter RELEASES.

dj@ilarius.ch for photos.

 
   

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